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Posture - La volonté ne suffit plus

Mo., 09. Nov.

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École hôtelière de Lausanne

Eintritt: CHF 50.- (freier Eintritt für Mitglieder sowie Studierende und Personen in Ausbildung)

Posture - La volonté ne suffit plus
Posture - La volonté ne suffit plus

Zeit & Ort

09. Nov. 2026, 18:00 – 21:00

École hôtelière de Lausanne, Rte de Berne 301, 1000 Lausanne, Schweiz

Über die Veranstaltung

Die sicherheitspolitische Lage in Europa hat sich grundlegend verändert. Krieg auf dem europäischen Kontinent, hybride Bedrohungen, Desinformation, Cyberangriffe sowie zunehmende geopolitische Spannungen stellen auch die Schweiz vor neue Herausforderungen. Die Vorstellung, Sicherheit und Stabilität seien dauerhaft garantiert, ist ein Trugschluss.


Vollständiger Schutz ist in einer vernetzten und verletzlichen Welt nicht möglich. Entscheidend ist vielmehr die Fähigkeit von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, Krisen zu bewältigen, handlungsfähig zu bleiben und über längere Zeiträume durchzuhalten. Dies erfordert nicht nur robuste und resiliente (Infra-)strukturen, sondern auch einen gesellschaftlichen Mentalitätswandel: weg von einer Kultur der Selbstverständlichkeit, hin zu einer Kultur der Eigenverantwortung und Wehrhaftigkeit.


«La préparation commence avec la posture.» Eine glaubwürdige Posture entsteht dort, wo Wille, Fähigkeiten und Bereitschaft zusammenkommen. Sie zeigt sich in der entschiedenen Haltung der Bevölkerung ebenso in der Widerstandsfähigkeit kritischer Infrastrukturen, der Resilienz der Wirtschaft, der Handlungsfähigkeit staatlicher Institutionen und der Verteidigungsfähigkeit des Landes.


Der 29. FSS Security Talk widmet sich deshalb der Frage, wie die Schweiz eine glaubwürdige «Posture» aufbauen kann – nach innen wie nach aussen. Im Zentrum stehen dabei folgende Fragen:


  • Was bedeutet die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa konkret für die Schweiz und ihre Bevölkerung?

  • Wie kann die Schweiz ihre Durchhaltefähigkeit angesichts der steigenden Eintretenswahrscheinlichkeit von militärischen, hybriden und gesellschaftlichen Konflikten und Krisen stärken?

  • Mit welchen Massnahmen können Staat, Wirtschaft und Bevölkerung ihre gemeinsame Verantwortung wahrnehmen, um die nationale Widerstandsfähigkeit zu stärken. Wie kann insbesondere die Zivil bevölkerung darauf vorbereitet werden?

  • Welche mentalen, gesellschaftlichen und politischen Anpassungen sind notwendig, um eine neue Kultur der Eigenverantwortung und Resilienz zu fördern, die nationale Kohäsion zu stärken, und eine glaubwürdige sicherheitspolitische «Posture» aufzubauen?


Wir freuen uns, folgende namhafte Expert:innen bei uns begrüssen zu dürfen:


  • Dr. Alexandre Vautravers: Wissenschaftlicher Direktor, Centre d’Histoire et de Prospective Militaires (CHPM)

  • Divisionär Raynald Droz: Kommandant der Territorialdivision 1, Schweizer Armeee

  • Isabelle Chappuis: Nationalrätin & Mitglieder der SIK-N

  • Aude Pugin: CEO, APCO Technologies

  • Christophe Gerber: General Manager, ELCASecurity


Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Politik, Armee, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft über die Voraussetzungen einer widerstandsfähigen und handlungsfähigen Schweiz zu diskutieren.

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