Frühere FSS Security Talks

10. FSS Security Talk | Krisenbewältigung, 30. März 2022

Wie krisenfest ist das Schweizer Politik-System mit seinen Eigenheiten, wie Föderalismus oder Vernehmlassungsverfahren? Was braucht es für eine optimale Krisenbewältigung bezüglich Strukturen, Prozessen, Kommunikation und Führungspersonen? Welche Lehren sind aus den vergangenen nationalen Sicherheitsverbundsübungen zu ziehen? Wie war die Krisenbewältigung in der Corona-Pandemie? Was müssen wir mit Blick auf den Ukraine-Krieg und die Strommangellage im Krisenmanagement optimieren?

 

Diese zentralen Fragen diskutierten am 10. FSS Security Talk, in Bern, namenhafte Experten /-innen, wie Generalmajor Georg Klein (Abteilungsleiter Abteilung Operationen, Deutsche Bundeswehr), Rainer Deutschmann (Direktor des Krisenstabs der Migros-Gruppe), Brigadier Raynald Droz (Kommandant Militärpolizei), Marianne Binder-Keller (Nationalrätin), Hans-Jürg Käser (Leiter Sicherheitsverbundsübung 19; ehem. Präsident KKJPD) und Dr. Stefan Holenstein (Präsident Landeskonferenz der militärischen Dachverbände (LKMD)). Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Wolfgang Herles (ehemaliger Politchef ZDF).

 

Die Referate und die anschliessende angeregte Paneldiskussion ermöglichten einen lehrreichen Austausch über die Erkenntnisse des bisherigen Krisenmanagements und die zukünftige Organisation der Schweizer Krisenbewältigung. Experten und Praktiker waren sich grundsätzlich einig, dass sich das Krisenmanagement der Schweiz bewährt hat. Jedoch bestehe klar Verbesserungsbedarf vor allem bei der Organisation und der Zusammenarbeit der Krisenstäbe.

 Beim anschliessenden Apéro ging die Diskussion zwischen Fachleuten und dem interessierten Publikum (100 Teilnehmenden) weiter.

 

Den ausführlichen Fazitbericht finden Sie hier

Fotogallerie (Fotograf: Daniel Saxer)

9. FSS Security Talk |  Sicherheitskräfte in einem moderenen Staat, 27. Oktober 2021

Wie wirken sich die gesellschaftlichen Veränderungen auf die Arbeit der Sicherheitskräfte aus? Welches sind die grössten Gefahren für die öffentliche und private Sicherheit? Welche Chancen und Risiken bringen neue Technologien und Datenanalysen für die Polizeiarbeit? Wie sollen die Kompetenzen im Sicherheitsbereich zwischen staatlichen und privaten Akteuren und zwischen den verschiedenen Staatsebenen organisiert werden und wie funktioniert ihre Zusammenarbeit?

Diesen und weiteren Fragen gingen namenhafte Experten, wie Thomas Würgler (ehem. Kommandant Kantonspolizei ZH), Dr. Matthias Leese (Center for Security Studies, ETH), Moritz Oberli (EY Switzerland), Eva Hürlimann (Institut Vivacitas) und Armin Berchtold (Verband Schweizerischer Sicherheitsdienstleistungsunternehmen) am 9. FSS Security Talk im Hotel Bellevue in Bern nach.

 

Die beiden Inputreferate und die anschliessende angeregte Paneldiskussion ermöglichten einen hochkarätigen Austausch zwischen Experten und Praktikern über die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen von Sicherheitskräften.

 

Mit einer gelungenen Diskussion und anschliessendem Apéro endete der hochspannende 9. FSS-Security Talk mit 90 interessierten Gäste.

Einen ausführlichen Fazitbericht finden Sie hier

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Fotogallerie (Fotografie: Geschäftsstelle FSS)

8. FSS Security Talk |  Schweiz und Neutralität, 31. August 2021

Ist die Neutralität der Schweiz ein Bonus oder ein Hindernis in einer globalisierten Welt? Wann gilt es für ein neutrales Land aktiv zu werden? Diesen und weiteren Fragen gingen namenhafte Experten wie Prof. Dr. Oliver Diggelmann (Universität Zürich), Micheline Calmy-Ray (Alt-Bundesrätin), Pälvi Pulli (VBS), Dr. Thomas Greminger (Geneva Center for Security Research) und Elisabeth Schneider-Schneiter (Nationalrätin, die Mitte) am 8. FSS Security Talk im Hotel Schweizerhof in Bern nach.

Die Inputreferate und die anschliessende Paneldiskussion ermöglichten einen hochinteressanten Austausch zwischen Experten und Praktikern über die vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen der Schweizer Neutralität. Die Neutralität stellt nach wie vor einen der wichtigsten Grundpfeiler der Schweizer Aussenpolitik dar. Die Ausführungen der Experten machten jedoch klar, dass Neutralität bzw. „Stillsitzen und Abstand halten“ zu Konflikten in einer geostrategisch sich fortlaufend verändernden und globalisierten Welt kein Patentrezept mehr darstellt. Neutralität biete nicht automatisch Schutz bei internationalen Konflikten und gegen die Unbill einer disruptiven und komplexen Welt. Als politischer Kleinstaat und wirtschaftliche Mittelmacht sei die Schweiz ständig gefordert, ihre „Aussen-Politiken“ aktiv und klug zu gestalten. Dazu zählten nicht nur die Aussen – und Aussenwirtschaftspolitik, sondern weitere Themen und Politikbereiche wie Sicherheit, Friedenspolitik, Entwicklungszusammenarbeit, Energie- und Umweltthemen usw. In all diesen Bereichen bringe die Schweiz enorm viel Know-How und Erfahrung mit, aber auch die nötigen Ressourcen inkl. Finanzmittel, die gut investiert seien. Alt Bundesrätin Micheline Calmy-Rey fasste die Diskussion treffend zusammen: „Neutralität ist ein Bonus für die Schweiz. Doch die damit verbundenen Fragen und Aktivitäten verlangen ein viel höheres Mass an stetiger Reflexion, Gestaltungwille und Engagement als früher!“
 

Mit diesem positiven Schluss endete der hochspannende 8. FSS-Security Talk mit 90 interessierten Gäste und erfreulich vielen jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Einen ausführlichen Fazitbericht finden Sie hier

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Fotogallerie (Fotograf: Daniel Saxer)

7. FSS Security Talk |  Fake News und digitale Sicherheit, 1. Oktober 2020

Welche Rahmenbedingungen brauchen wir, um digitale Sicherheitsrisiken und die Auswirkungen von Desinformation / Fake News zu vermindern? Namhafte Experten diskutierten und referierten zu dieser Frage am 7. FSS Security Talk an der Universität St. Gallen. Neben der Eigenverantwortung von Nutzern digitaler Infrastrukturen plädierten die Experten ebenfalls für eine Förderung der Medienkompetenz und eine kritische Reflexion weiterer Digitalisierungsschritte. Rund 100 Gäste besuchten den Anlass, der vom FORUM SICHERHEIT SCHWEIZ zusammen mit dem Sicherheitspolitischem Forum

St. Gallen organisiert wurde.

Hier finden Sie den Fazitbericht.

Videostatements der Panelisten finden Sie hier

Das Programm finden sie hier

Fotogallerie (Fotografin: Béatrice Devènes)

6. FSS Security Talk |  Resilienz als Schlüsselfähigkeit, 10. September 2020

In der VUCA-Welt (Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity) haben sich die Auslöser von Ausfällen und Störungen multipliziert. Sie befinden sich ausserhalb des Blickfelds, treten überraschend auf und haben weitreichende Folgen. Der Befund ist eindeutig: Klassisches Risikomanagement und Einzelmassnahmen können das Überleben vernetzter Systeme nicht gewährleisten. Das gilt für Unternehmen ebenso wie für Betreiber Kritischer Infrastrukturen, für Behörden, Blaulichtorganisationen und die Armee. Resilienz als Sicherheitskonzept gibt Antwort auf immer komplexere Schadensszenarien. Eine starke Resilienz federt die negativen Folgen von Störungen ab, unabhängig vom Auslöser. Sie reduziert Dauer und Intensität von Leistungsausfällen. Das minimiert Reputationsschäden und schafft einen Wettbewerbsvorteil.

​Hier finden Sie den Fazitbericht

Videoausschnitte des Webinars finden Sie hier

6. FSS Security Talk_Resilienz im Krisen

5. FSS Security Talk |  Women in Security, 14. November 2019

Wie können mehr Frauen für den Sicherheitsbereich gewonnen werden? Bundesrätin Viola Amherd und hochkarätige Referentinnen und Referenten gingen dieser Frage beim 5. FSS Security Talk an der Universität Luzern auf den Grund. Die erste Verteidigungsministerin der Schweiz forderte vor allem eins: Konkretes Handeln. Rund 250 Gäste besuchten den Anlass, der vom FORUM SICHERHEIT SCHWEIZ gemeinsam mit den Organisationen LIPS und SPFZ veranstaltet wurde.

​Hier finden Sie den Fazitbericht und Videostatements vom 5. Security Talk des FORUM SICHERHEIT SCHWEIZ.

Berichterstattung: Luzerner Zeitung & Luzerner Rundschau

​Fotogalerie (Fotograf: Stefan Kämpfen, Luzerner Rundschau; Daniel Saxer/iOf; Esther Salzmann )